Vom Nikolaus, Krampusen und Perchten

Am 06. Dezember kommt der Nikolaus. Jedes Jahr bringt er den Kindern, die das ganze Jahr brav waren, Geschenke.
Kinder die nicht artig waren? Zu denen kommt der Krampus…

In ganz Österreich wurde das Brauchtum rund um den Krampus bereits im 17. Jahrhundert bekannt und um 1900
wurde diese Tradition vor allem in Tirol, Salzburg und auch dem bayrischen Raum neu entdeckt.
Die schwarz gekleideten, zotteligen Wesen können einem, mit ihren kunstvoll geschnitzten Masken einen riesen
Schrecken einjagen. Schon von weitem werden die Krampusse durch ihre großen, schweren Glocken angekündigt.
In ganz Tirol finden bereits ab ca. Mitte November zahlreiche Umzüge mit Krampussen statt – so auch in Reutte.
Den größten Umzug aber gibt es in St. Johann im Pongau in Salzburg mit ungefähr 1000 der zotteligen Wesen.

Die Perchten
Anders als die Krampusse kommen die Perchten ins Haus und sollen, nach alter Tradition, Glück bringen.
Der Brauch der Perchten ist vor allem im Salzburger Raum verbreitet.
Perchten sind durch ihre zotteligen Felle und kunstvolle Masken erkennbar und sind in gute und böse Perchten zu unterteilen.
Am 05. Jänner, der letzten Rauhnacht, werden die Perchten dann von Glöcklern, die den Frühling ankündigen, vertrieben.

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